Der Einsatz von Klimaanlagen führt zu angenehmen Temperaturen und einem optimalen Klima in den entsprechenden Räumen und dennoch hat man immer auch einen Nachteil im Hinterkopf.

Ein mobiles Klimagerät sorgt durch seinen Einsatz immer auch für einen erhöhten Strombedarf, der sich natürlich dann auch in der Abrechnung widerspiegelt und zu erhöhten Energiekosten führt. Dieses Thema sollten Sie immer vor Augen haben, vor allem dann, wenn Sie sich gerade zu entschlossen haben, ein solches Gerät anzuschaffen und sich auch bezüglich des Verbrauchs ein Vergleich der verschiedenen Varianten anbietet.

Stromverbrauch eines Klimagerätes

Um Kosten zu sparen empfiehlt sich ein Klimagerät mit der Energieeffizienzklasse A

Der Verbrauch an Strom wird häufig als ein großer Nachteil von Klimaanlagen genannt, was aber so pauschal nicht unterstrichen werden kann.

Ohne Frage verbrauchen die meisten dieser mobilen Geräte mehr als fest installierte Anlagen, aber die großen Unterschiede, die der Markt zu bieten hat, sorgen auch dafür, dass immer Geräte zu finden sind, die sich durch eine attraktive Energieeffizienzklasse wie A oder noch besser auszeichnen. Hier sollten Sie bei einem Kauf auf jeden Fall drauf achten, um schon von vornherein die Energiekosten und auch die Umweltbelastung in Grenzen zu halten.

Der Blick auf die Watt-Zahl ist auch von großer Bedeutung, denn je höher diese ist, desto mehr Strom wird auch verbraucht. Natürlich ist eine höhere Watt-Zahl auch gleichbedeutend mit einer besseren Kühlleistung, doch diese kann optimal an den Raum angepasst werden, um die Kosten entsprechend auch zu beschränken. Das kann zum einen dadurch erfolgen, dass man bei verschieden einstellbaren Stufen die auswählt, die sich für den entsprechenden Raum als ausreichend erweist. Beim Kauf ist es schon wichtig, darauf zu achten, welche Empfehlungen bezüglich der Raumgröße gemacht werden. Je besser die Anlage zum entsprechend zu kühlenden, zu lüftenden oder zu entfeuchtenden Rauminhalt des Zimmers passt, desto seltener kommt es vor, dass das Gerät unnötig viel Energie aufbringen muss, um seinen Dienst zu verrichten.

Die Anlage benötigt ebenfalls mehr Strom, wenn es entsprechend wärmer in den Zimmern wird. Das kann vor allem im Sommer dadurch vermieden werden, dass immer gut gelüftet wird und auch Vorhänge, Rolläden, Jalousien und Co. so eingesetzt werden, dass möglichst wenig Sonne den Raum zusätzlich erwärmt.

Der Bedarf an Strom wird auch durch zusätzliche Wärmequellen innerhalb der Räume erhöht. Hierzu gehören Lampen ebenso wie technische Geräte und natürlich auch ein Herd. Das Klimagerät sollte daher möglichst weit entfernt von solchen Wärmequellen aufgestellt werden, damit es nicht noch zusätzliche Arbeit beim Kühlen der Luft bekommt.

Was verbraucht eine mobile Klimaanlage?

Eine mobile Klimaanlage kostet ca. 36 bis 72 € pro Jahr, wenn sie an 30 Tagen jeweils 4 Stunden in Betrieb genommen wird

Wie schon erwähnt ist der Stromverbrauch abhängig von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren und kann pauschal kaum angegeben werden. Dennoch bietet das folgende Beispiel einen gewissen Einblick in den Verbrauch und die entstehenden Kosten. Für die Rechnung geht man von zwei Klimaanlagen aus, die 1.000 Watt bzw. 2.000 Watt für ihre Leistung erzeugen, sowie von Strompreisen in Höhe von maximal 30 Cent in der Stunde.

Kommt es nun an 30 Tagen zu hohen sommerlichen Temperaturen, die zu einem täglichen Betrieb von 4 Stunden sorgen, kommt man bei 1.000 Watt auf einen jährlichen Strompreis von 36 Euro und bei 2.000 Watt auf Kosten von 72 Euro. Alles in allem nicht zu hohe Werte, vor allem wenn man ein dadurch erzieltes optimales Raumklima erzielen und sich wohlfühlen kann.

Stromvergleich für geringere Energiekosten

Abgesehen von der gewählten Klimaanlage und dem effektiven Einsatz eines solchen Gerätes kann immer auch dadurch an seinen Energiekosten gespart werden, indem ein günstigerer Anbieter für den Strom gewählt wird. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten im World Wide Web, einen Vergleich durchzuführen und den am besten zu den eigenen Bedürfnissen und Wünschen passenden Vertragspartner zu finden. Auf diese Art und Weise können Sie die Energiekosten schon senken, ohne den Verbrauch zu reduzieren. Gelingt beides, freuen sich Ihre Finanzen in doppelter Hinsicht.

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